Alemán/Deutsch: “Trete in die Fussstapfen anderer”

“Ich bin Julian Lebarón. Ich bin aus Galeana, Chihuahua. Dort gibt es viel Gewalt wegen dem Drogenkrieg. Familienangehörige und geliebte Menschen wurden getötet und entführt. Mein Bruder inbegriffen, der nur sechzehn Jahre alt war. Ich kämpfe damit dir nicht das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist.”
 
“Mein Name ist Melchor Flores. Ich bin aus dem Estado de México. Mein Sohn ist Melchor Flores Hernández, besser bekannt als “Der galaktischer Cowboy”. Er ist ein Kunstperformer. Am 25. Februar 2009 wurde er von der Polizei aus Monterrey entführt, von der Patrouillen 534, 538 und 540. Ich habe Strafanzeige eingereicht und niemand hat mich beachtet. Aber ich bin immernoch da, Gerechtigkeit suchend. Ich kämpfe damit dir nicht das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist.”
 
“Ich bin Araceli Rodríguez und wohne in Ciudad Neza im Estado de México. Mein Leben verdunkelte sich am 16. November 2009, als mein Sohn, ein Bundespolizist, nach Ciudad Hidalgo, Michoacán, in einer Kommission geschickt wurde, zusammen mit 7 weiteren Polizisten und ein Zivil. Sie sind auf dem Weg verschwunden. Ich habe nie aufgehört, sie zu suchen, und denke nicht aufzuhören. Ich kämpfe damit dir nicht das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist.”
 
“Ich bin Javier Sicilia. Mein Sohn Juan Francisco wurde brutal ermordet, zusammen mit Julio César Romero Jaime, Luis Antonio Romero Jaime y Gabriel Añejo Escalera, Todesopfer aus diesem Krieg, der das Land in Ausnahmezustand gebracht hat. Ich kämpfe damit dir nicht das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist.”
 
“Ich bin Nepomuceno Moreno aus Sonora. Mein Sohn Jorge Mario Moreno León ist am 1. Juli 2010 verschwunden. Dem Anschein nach wissen alle was passiert, ausser die Polizei. Ich verlange nur das, was mein Staat mir nicht geben kann: Gerechtigkeit, Trost, Respekt. Ich kämpfe damit dir nicht das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist.”
 
“Ich bin Tere Carmona. Ich trage immer ein Foto meines Sohnes. Er sollte nicht sterben, man hat ihn umgebracht. Das Gute, was mir jetzt geblieben ist, hilft mir Hoffnung zu schöpfen. Damit hülle ich mich ein. Ich kämpfe damit dir nicht das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist.”
 
“Wir sind aus dem Dorf San Juan Loxicha. Wir verlangen, dass man uns in die Strafanstalt rein lässt, um unsere Bauern zu sehen. Niemand hat uns gesagt, warum man sie dort festhält. Wir kommen in Frieden. Ich kämpfe damit dir nicht das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist.”
 
“Ich komme aus Pajacuarán, Michoacán. Dieser Ort wurde von Gewalt geplagt. Es gibt 19 Vermisste, 4 davon sind meine Söhne. Guillermo Nava Mota Gonzalez, ich bin aus dem Estado de México. Dort haben sie meinen Sohn getötet. Ich kämpfe damit dir nicht das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist. Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist.”
 
Andere Texte, die man benutzen kann:
 
Aber man lernt die Stimme zu erheben, sich nicht unterkriegen lassen. Aber wir machen weiter und werden weiter Gerechtigkeit fordern.
 
In unserem Land wird das Recht auf Ausbildung nicht gewährleistet, auch nicht auf eine menschenwürdige Arbeit.
 
Es gibt kein Vertrauen in die Regierung, nur Angst, Grausamkeit und eine unmenschliche Gewalt.
 
Die Regierung muss seine Arbeit machen.
 
Wir haben schon vermisste Personen gefunden.
 Es hilft die Stimme zu erheben, so, ohne Angst.
 
Angst würde bedeuten: zu schweigen.
 
Ich verliere die Angst, wenn wir alle zusammen wandern.
Es fühlt sich an wie…, ich weiss nicht…, Kraft!
 
Ich kämpfe damit dir nicht das passiert, was mir widerfahren ist.
Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist.
Ich kämpfe damit dir nie das passiert, was mir widerfahren ist.Ich träume von einem Ort, wo unsere Kinder aufwachsen können.
 
Ihr steckt uns mit Kraft an, wenn wir das Gefühl haben, dass wir nicht mehr können.
 
Wir brauchen euch.
 
Hört hin, schaut uns an, stoppen wir den Krieg!
Organisiere dich, verbreite, heb die Stimme
 
Trete in die Fussstapfen anderer
 
Der lauteste Schrei

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